Der lokale Pastoralplan für unsere Pfarrei

Im Diözesanpastoralplan für das Bistum Münster und in der Satzung für die Pfarreiräte ist allen Pfarreien im Bistum Münster aufgegeben, sich Gedanken über die pastorale Schwerpunktsetzung für die kommenden Jahre zu machen.

Diese Schwerpunkte sollen in einem lokalen Pastoralplan zusammengefasst werden.

Der lokale Pastoralplan dient innerhalb der Pfarrei als Vergewisserung wie wir uns als Pfarrei verstehen, wirkt aber gleichzeitig auch nach außen, denn für die im Pastoralplan verzeichneten Schwerpunkte stehen wir als Pfarrei St. Bonifatius und St. Lambertus.

In einem über zweijährigen Prozess ist der lokale Pastoralplan für unsere Pfarrei entstanden und in der endgültigen Fassung am 05.Juni 2016 öffentlich vorgestellt worden.

Hier können Sie den lokalen Pastoralplan für unsere Pfarrei herunterladen.
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Der vierte Pfarrkonvent unserer Pfarrei

Ein Volk ohne Visionen geht zugrunde“, so lautet das Leitmotiv des lokalen Pastoralplans, den die katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius und St. Lambertus Anfang Juni letzten Jahres in Kraft gesetzt hat. Der Plan enthält Leitsätze und Maßnahmen zu den Themen „Unser Bild von Kirche“, „Liturgie“, Katechese/ Glaubensweitergabe“, „Pfarrcaritas“ und Kommunikation“ und soll der Kirchengemeinde dabei helfen, den christlichen Glauben vor Ort lebendig zu erhalten und weiterzu-entwickeln. „Es kann jedoch nicht immer ein noch mehr und noch mehr und noch mehr geben“, sagte Susanne Drees, Mitglied des Pfarreirates, am Mittwochabend: „Wenn Kirche mit der Zeit gehen will, dann muss sich auch etwas verändern dürfen.“ Im Rahmen des vierten Pfarrkonventes im Pfarrheim St. Bonifatius diskutierten Vertreter aller kirchengemeindlichen Gremien und Gruppierungen daher über die Frage, auf welche Angebote und Veranstaltungen sie künftig verzichten wollen. „Im Rahmen des letzten Pfarrkonvents haben wir Leitlinien entwickelt, die uns bei dieser Entscheidung helfen sollen“, sagte Susanne Drees. Birigit Sickmann ergänzte: „Wir sehen den angestoßenen Diskussionsprozess auch als Chance, die Zukunft der einzelnen Gruppen mitzugestalten und Ehrenamtliche zu entlasten.“

Dem Vorsitzenden des Pfarreirates Timo Brunsmann war es derweil wichtig zu betonen, dass die Entscheidung über die Zukunft von Veranstaltungen und Angeboten innerhalb der Kirchengemeinde nicht allein vom Kirchenvorstand oder Pfarreirat getroffen werden könne und solle: „Unser Ziel ist es möglichst viele Menschen an der Zukunft unserer Kirchengemeinde in Freckenhorst und Hoetmar zu beteiligen.“

Während des Pfarrkonvents machten die ehrenamtlich Engagierten ihre Vorschläge zum Wegfall konkreter Angebote und Veranstaltungen, die anschließend konstruktiv diskutiert wurden. Endgültige Entscheidungen sollen jedoch erst in den kommenden Wochen von den betroffenen Gremien und Gruppierungen der Kirchengemeinde getroffen werden.

Im Rahmen des Pfarrkonvents gab Pastoralreferent Sebastian Bause auch einen kurzen Überblick über die Umsetzung des lokalen Pastoralplans. So seien seit dessen Inkraftsetzung vor einem Jahr verschiedene Angebote wie beispielsweise Jugendmessen oder Infoabende für Taufeltern organisiert worden. Andere Angebote wie eine Reise zu Heiligen Orten in Indien oder die Idee, Laien predigen zu lassen seien in konkreten Umsetzungsplanungen. Darüber hinaus habe das Bistum Münster die Kirchengemeinde St. Bonifatius und St. Lambertus dafür gelobt, wie sie die Gläubigen an der Erstellung des lokalen Pastoralplanes beteiligt hat: „Wir durften bei zwei Best-Practise-Workshops unser Vorgehen präsentieren.“

Abschließend dankte Pfarrdechant Manfred Krampe den Sachausschuss „Glaube erleben“ des Pfarreirates für die Organisation des Pfarrkonvents und machte Werbung für eine Mitarbeit im in November neu zu wählenden Pfarreirat.

 

Diese Nachrangigkeiten wurden beim Pfarrkonvent am 31. Mai 2017 gesammelt und werden nun weiter bearbeitet!

Der dritte Pfarrkonvent unserer Pfarrei

„Welche Angebote und Veranstaltungen können wir, müssen wir und wollen wir uns als Kirchengemeinde vor Ort künftig noch leisten?“ Diese Frage stand am Mittwoch, den 09. November 2016 im Mittelpunkt des dritten Pfarrkonventes der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius und St. Lambertus. Rund 40 Teilnehmer diskutierten im Hoetmarer Pfarrheim über mögliche Kriterien für einen Verzicht auf bisherige Angebote.

„Anfang Juni hat der Pfarreirat den mit vielen Gemeindemitgliedern gemeinsam entwickelten lokalen Pastoralplan in Kraft gesetzt und veröffentlicht“, sagte Timo Brunsmann, Vorsitzender des Pfarreirates. Der Pastoralplan steht unter dem Leitmotiv „Ein Volk ohne Visionen geht zugrunde“ und formuliert mehrere Leitsätze und Maßnahmen zu den Themen „Unser Bild von Kirche“, „Liturgie“, „Katechese/Glaubensweitergabe“, „Pfarrcaritas“ und Kommunikation“. „Der Plan dient dazu, den christlichen Glauben vor Ort lebendig zu erhalten und weiterzuentwickeln“, so Brunsmann.

Ging es bei den ersten beiden Pfarrkonventen darum, die Idee des lokalen Pastoralplanes innerhalb der Pfarrgemeinde bekannt zu machen und verschiedene Maßnahmen zu entwickeln, standen am Mittwochabend die Auswirkungen im Mittelpunkt. „Die Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen hat unter anderem zur Folge, dass wir nicht mehr alles bisherige in gewohnter Weise weiterlaufen lassen können“, sagte Timo Brunsmann.

Pastoralreferent Sebastian Bause griff in diesem Zusammenhang das Bild des Gartens auf. Dieser habe in den vergangenen Jahren einen starken Wandel vom Nutz- zum Wohlfühlgarten erlebt. Ein Wandel sei auch innerhalb der Pfarrei zu erkennen. Beispielsweise könne man aufgrund von weniger ehrenamtlich Engagierten nicht mehr alle Beete pflegen oder wolle Flächen aufgrund sich verschobener Schwerpunkte umgestalten.    

Doch wie kann es der Pfarrgemeinde und den in ihr engagierten Verbänden, Gruppen, Institutionen und Menschen gelingen, sich von Aktionen entweder ganz zu trennen oder diese nur noch in einer Art und Weise mit geringerem Aufwand anzubieten? „Wir haben als Kirchengemeinde die Erlaubnis uns von Dingen und Veranstaltungen zu trennen, wenn oder weil…“, rief Susanne Drees, Vorstandsmitglied im Pfarreirat, alle Anwesenden auf, Kriterien zu entwickeln.

Intensiv wurden im Anschluss in Kleingruppen und im Plenum mögliche Kriterien diskutiert. Zum Beispiel sei eine Trennung von Angeboten aufgrund dauerhaft zu geringer Teilnehmerzahlen oder fehlender Organisatoren beziehungsweise Helfer denkbar. Ebenso könnten sich Angebote über die Jahre überholt haben und seien nicht mehr zeitgemäß. Zu den weiteren diskutierten Kriterien gehörten unter anderem ein unzureichendes Kosten-Nutzen-Verhältnis oder das Angebote aufgrund überschneidender Inhalte zusammengelegt werden könnten.

Noch nicht entschieden wurde jedoch, von welchen Angeboten sich die Pfarrgemeinde tatsächlich trennen möchte. „Diese Frage sollen die in unserer Pfarrei aktiven Gruppen, Initiativen und Menschen in den kommenden Monaten anhand der entwickelten Kriterien selbstständig beraten“, sagte Timo Brunsmann. Zwischen Ostern und den Sommerferien 2017 wolle der Pfarreirat zu einem weiteren Pfarrkonvent einladen und mit den Gemeindemitglieder die Beratungsergebnisse erörtern sowie die weiteren Schritte zur Umsetzung des lokalen Pastoralplanes besprechen. Ein besonderes Dankeschön sprach Brunsmann dem Pfarreirats-Sachausschuss „Glaube (er)leben“ für die Vorbereitung des Pfarrkonvents aus.

 

Die Ergebnisse des Pfarrkonventes zum Herunterladen
Die Kriterien, die uns leiten können, Nachrangigkeiten in unserer Arbeit zu definieren, sind beim Pfarrkonvent im November 2016 gemeinsam erarbeitet worden.
Ergebnisse des Pfarrkonvents 2016.pdf
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Klausurwochenende des Pfarreirates

Ein Volk ohne Vision geht zugrunde“, lautet das Leitmotiv des lokalen Pastoralplans, den die Mitglieder des Pfarreirates der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius und St. Lambertus in den vergangenen zwei Jahren erarbeitet hat. „Gemeinsam mit zahlreichen Gemeindemitgliedern haben wir uns die Frage gestellt, wie wir künftig Kirche vor sein wollen und ein weiterhin lebendiges Gemeindeleben gestalten können“, sagt der Pfarreiratsvorsitzende Timo Brunsmann.

Am 26. und 27.02. 2016 haben die Mitglieder des Pfarreirats auf ihrer Klausurtagung im Kloster Vinnenberg intensiv an der Umsetzung des lokalen Pastoralplans gearbeitet. Unterstützt wurden sie dabei von Simone Althoff und Jan-Christoph Horn, die Gemeindeberater im Bistum Münster sind. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt, wie der in die Themen „Unser Bild von Kirche“, „Liturgie“, „Katechese/Glaubensweitergabe“, „Pfarrcaritas“ und „Kommunikation“ gegliederte Pastoralplan mit Leben gefüllt werden kann. „Eine wertvolle Bereicherung für unsere Arbeit, waren die Ergebnisse unseres Pfarrkonvents im letzten November, an dem zahlreiche Gemeindemitglieder teilgenommen habe“, sagte Susanne Drees. In konstruktiver Atmosphäre habe der Pfarreirat die auf dem Pfarrkonvent gemachten Vorschläge konkretisiert, eigene Ideen entwickelt sowie erste Prioritäten gesetzt.

Sehr gut angenommen worden seien zuletzt die etwas anderen Gottesdienste in der Gaststätte, im Friseursalon oder auf dem Fußballplatz. „Dieses Angebot möchten wir beibehalten und künftig zweimal im Jahr organisieren“, sagte Susanne Drees: „Wir wollen aktiv auf die Menschen zugehen.“ Ebenso plane man in der zweiten Jahreshälfte wieder einen Pfarrkonvent durchzuführen und hoffe auf einen regen Austausch mit den Gemeindemitgliedern.

„Alle weiteren Umsetzungsmaßnahmen möchten wir zunächst in unseren Sachausschüssen weiter konkretisieren sowie Anfang April auf einer gemeinsamen Sitzung des Pfarreirates mit dem Kirchenvorstand besprechen“, so Timo Brunsmann. Wie seine Mitstreiter war er am Ende der Klausurtagung überzeugt, dass die Pfarrgemeinde St. Bonifatius und St. Lambertus auch künftig ihren festen Platz in Freckenhorst und Hoetmar haben und das Zusammenleben bereichern werde.

zweiter Pfarrkonvent unserer Pfarrei

Am Samstag, 14.11.2015 haben sich über 40 Vertreterinnen und Vetreter aus Gruppen, Verbänden und Einrichtungen unserer Pfarrei zum Pfarrkonvent getroffen. Ziel dieses Tages war es, gemeinsam am lokalen Pastoralplan weiterzuarbeiten und die vorgestellten Leitsätze und Ziele nun mit Maßnahmen und Ideen anzureichern.

In unterschiedlichen Kleingruppen wurde gemeinsam nach Wegen geschaut, die helfen, die Leitgedanken unseres lokalen Pastoralplans mit Inhalt zu füllen. Am Ende des Tages konnten die Mitglieder des Pfarreirates eine erfreuliche Zahl an konkreten Maßnahmen zur Weiterarbeit mitnehmen.

Der vorläufige Pastoralplan für St. Bonifatius und St. Lambertus wurde vorgestellt

Zahlreiche Ehrenamtliche prägen in unterschiedlichsten Funktionen und Gruppen das Gemeindeleben unserer Pfarrei. Am Freitag, dem 18.09.2015 waren sie alle nach dem Gottesdienst in der Lambertus-Kirche zu einem Dankeschön-Abend ins Hoetmarer Pfarrheim eingeladen. „Vergelt’s Gott“, dankte Pfarrdehant Manfred Krampe allen Engagierten: „Das Ehrenamt tut nicht nur ihnen, sondern auch den Menschen gut.“ Krampe betonte, dass das Ehrenamt unverzichtbar für ein lebendiges Gemeindeleben in Freckenhorst und Hoetmar sei und er froh sei, dass so viele Menschen die Botschaft des Glaubens weitergeben.

Im Rahmen des Dankeschön-Abends wurde auch der Entwurf des lokalen Pastoralplans vorgestellt, mit dem sich die Kirchengemeinde unter anderem der Frage stellt: „Wie können wir Kirche vor Ort lebendig gestalten?“ Insgesamt habe die Erstellung des Entwurfs laut Birigit Sickmann und Sebastian Bause vom Sachausschuss „Glaube (er)leben“ des Pfarreirates rund 1,5 Jahre gedauert. Zahlreiche Gemeindemitglieder seien durch eine Befragung, Gespräche und auf dem Pfarrkonvent im November 2014 intensiv an der Erstellung beteiligt gewesen.

„Ein Volk ohne Visionen geht zugrunde“, lautet das Leitmotiv des lokalen Pastoralplans, der mehrere Leitsätze zu den Themen „Unser Bild von Kirche“, „Liturgie“, „Katechese/Glaubensweitergabe“, „Pfarrcaritas“ und Kommunikation“ formuliert. „Wir würden uns wünschen, dass die Leitsätze zu Leitplanken des Zusammenlebens in unserer Kirchengemeinde werden“, sagte Sebastian Bause. Alle Interessierten, Gruppen und Verbände seien nun aufgerufen, konkrete Ideen und Maßnahmen zu entwickeln, die den lokalen Pastoralplan mit Leben füllen können. Unter anderem wolle der Pfarreirat am 14. November wieder zu einem Pfarrkonvent im Freckenhorster Pfarrheim einladen.

Der Sachausschuss Glaube (er) leben hat den Prozess der Pastoralplanentwicklung gesteuert.

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